Der Grund für die Farbenvielfalt der Blumenblätter ist die Reaktion ihrer in ihrer Oberflache eingelagerten Pigmentmoleküle auf das einfallende Sonnenlicht. |
Zusätzlich haben die menschlichen Augen eine Struktur, die auf diesen Zweck abgestimmt ist. Der Grund, warum Zapfenzellen, die in der Netzhaut unseres Auges liegen, drei Hauptfarben wahrnehmen – rot, grün und blau – liegt in den besonderen Pigmentmoleküle, die sie enthalten. Die entscheidende Aufgabe, die diese Pigmente leisten, damit wir eine farbige Welt sehen können, ist, die Energie von „Farbe“ im Licht in Nervenimpulse umzuwandeln. Dies bedeutet, dass alles, was wir als Farbe kennen, ein Resultat dieser Pigmente ist, die die Wellenlängen des Lichts, das sie erreicht, dem Gehirn als Nervenimpulse übermitteln.10
Die Energieniveaus von sichtbarem Licht stimmen überein mit einigen der Energieniveaus, die für die Aktivierung von Pigmentmolekülen notwendig sind und in der Haut, den Schuppen, Federn oder im Fell der Lebewesen stecken, wodurch deren Farben entstehen.11
Wir wir gesehen haben, befinden sich die Pigmente, in den Sehzentren und in den Körpern von Lebewesen in perfekter Harmonie mit anderen organischen Systemen. Fehlt eine bestimmte Pigmentart oder ist es in ungenügender Zahl im Sehzentrum eines Menschen oder Tieres vorhanden, verursacht es Farbenblindheit.
Wie entwickeln sich diese besonderen Moleküle in der Haut? Besitzen Lebewesen diese Farben, indem sie die Eigenschaften eines besonderen Lichtspektrums erkennen und indem sie entsprechende Pigmentmoleküle auswählen? Sicherlich ist die Möglichkeit eines solchen Zusammentreffens gleich null. Diese besonderen Moleküle wurden durch bewusstes Design in die Haut von Lebewesen gesetzt. Es ist offensichtlich, dass weder Lebewesen einen solchen Prozess ausführen können, noch dass eine solche Anordnung durch Zufall entstehen kann. Diese Harmonie kann nur von Jemandem stammen, Der sie genau so und nichts anders erschaffen wollte und Der alles unter Kontrolle hat. Gott hat jedes Lebewesen mit den ihm entsprechenden hochentwickelten Eigenschaften geschaffen. Alles, ob lebend oder leblos, hat Pigmente, die besonders geschaffen sind. Pigmente absorbieren Licht gezielt gemäß ihrer molekularen Struktur. Jede Pigmentart reagiert auf andere Weise mit Licht. Deshalb lösen sie verschiedene chemische Reaktionen aus und bilden jeweisl eine andere Farbe. Ein Beispiel ist das Chlorophyll, das Pigmentmolekül, das Pflanzen grün aussehen lässt. Es absorbiert bestimmte Wellenlängen des Lichts und reflektiert nur Licht mit der Wellenlänge, der die grüne Farbe entspricht. Chlorophyll reflektiert die Protonen, die aufgrund ihrer Wellenlängen grün aussehen. Zur gleichen Zeit ermöglicht es die im Sonnenlicht enthaltene Energie den Pflanzen, Kohlenhydrate zu produzieren, eine der Hauptnahrungsquellen aller Lebewesen.12 Verschiedene Pigmentmoleküle reflektieren gemäß ihrer eigenen molekularen Eigenschaften bestimmte Farben bei bestimmten Wellenlängen und verursachen daher verschiedene chemische Reaktionen.
Es gibt viele Arten von Pigmenten in der Natur und sie alle wurden insbesondere für das Leben geschaffen.
Melanin
Das Pigment Chlorophyll dominiert über andere Pigmente. Daher sehen Pflanzen grün aus. |
Die Augenfarben der Lebewesen sind ganz unterschiedlich. Was den Augen ihre Farbe gibt, sind die Pigmente. Melanin ist eines dieser Pigmente. Es gibt auch der Haut und dem Haar deren Farben. Jedoch ist das Melanin für mehr verantwortlich als nur die Farbgebung. Forscher glauben, dass Melanin sowohl Schutz gegen schädliche Auswirkungen der Sonnenstrahlen bietet als auch der Steigerung der Sehkraft dient. Melanin, der Schutz der Natur gegen gefährliche Sonnenstrahlen, absorbiert Licht höherer Energie stärker als Licht mit niedrigerer Energie. Somit absorbiert es ultraviolettes Licht stärker als blaues und stärker als grünes Licht.13 Auf diese Weise schützt Melanin die Augen gegenultraviolettes Licht. Es bietet nahezu optimalen Schutz für die Netzhaut, indem es verschiedene Farben im Verhältnis zu ihrer Fähigkeit, das Gewebe der Netzhaut zu schädigen, herausfiltert und damit die Risiken einer Makular-Degeneration reduziert. Bei Menschen mit mehr Augenmelanin tritt weniger Makular-Degeneration auf; bei Menschen mit weniger Augenmelanin tritt mehr Makular-Degeneration auf. Ungefähr 15% unseres Vorrats an Melanin gehen dem Auge im Alter von etwa 40 Jahren verloren und ungefähr 25% gehen im Alter von ca. 50 Jahren verloren. Die Rolle, die das Melanin für den Schutz der Augen spielt, ist entscheidend: Augenärzte berichten, dass das Melanin im Auge das Risiko von altersbedingter Makular-Degeneration reduziert.14
Es gibt eine einfache Antwort auf die Frage, wie eine solch perfekte Substanz entstanden ist. Durch Zufall jedenfalls kann eine solch multifunktionale Substanz mit einer so perfekten Struktur keinesfalls entstanden sein. Gott hat das Melanin wie alle anderen Dinge im Universum auf eine besondere Weise erschaffen, damit sie einem nützlichen Zweck für die Menschen dienen.
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Reisten sie denn nicht im Lande umher? Oder haben sie keine Herzen zu begreifen, oder Ohren zu hören? Doch nicht ihre Augen sind blind; blind sind vielmehr die Herzen in ihrer Brust. (Sure 22:46 – al-Hadsch)