DAS KÜNSTLERISCHE GENIE ALLAHS’ IN DEN FARBEN

Einleitung: Eine farbenprächtige Welt


Haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie es wäre, in einer Welt ohne Farben zu leben? Befreien Sie sich für einen Moment von Ihrer Erfahrung, vergessen Sie alles, was Sie gelernt haben und benutzen Sie ausschliesslich Ihre Vorstellungskraft. Stellen Sie sich ihren Körper, alle anderen Menschen, das Meer, den Himmel, die Bäume, die Blumen, kurz, die ganze Welt in schwarz-weiss vor. Stellen Sie sich vor, dass es keine Farben gibt. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Menschen, Katzen, Hunde, Vögel, Schmetterlinge und Früchte farblos wären? Würden Sie jemals in einer solchen Welt leben wollen?
Die meisten Menschen haben wahrscheinlich niemals darüber nachgedacht, in welch einer farbenprächtigen Welt sie leben und wie die Vielfalt von Farben auf Erden entstanden ist. Sie haben wahrscheinlich nie einen Gedanken daran verschwendet, wie eine Welt ohne Farben wäre. Der Grund liegt darin, dass jeder in eine Welt voller Farben geboren wurde. Eine farblose Welt wäre jedoch nicht unmöglich. In den folgenden Kapiteln werden wir im Detail diskutieren, warum die Existenz einer farbenprächtigen Welt so erstaunlich ist.
Eine farblose Welt stellt man sich schwarz-weiss und grau vor. Jedoch sind Schwarz, Weiß und Grau auch Farben. Also ist unsere Vorstellung von Farblosigkeit falsch. Um Farblosigkeit zu beschreiben, hält man es immer für notwendig, eine Farbe zu erwähnen. Mit Aussagen wie “Es war farblos, absolut dunkel”, “Es gab keine Farbe in ihrem Gesicht; es war völlig weiß” versucht man, Farblosigkeit zu beschreiben. Tatsächlich aber beschreiben diese Aussagen keine Farblosigkeit, sondern eine schwarz-weisse Welt.
Versuchen Sie, sich vorzustellen, dass plötzlich alles seine Farbe verliert. In dieser Situation würde sich alles mit allem vermischen und es wäre unmöglich, einen Gegenstand vom anderen zu unterscheiden. Es wäre zum Beispiel unmöglich eine Apfelsine, rote Erdbeeren oder farbenprächtige Blumen auf einem braunen Holztisch zu sehen, da weder die Farbe der Apfelsine orange, noch die des Tisches braun, noch die der Erdbeeren rot wäre. Es wäre selbst für nur kurze Zeit ärgerlich, in solch einer farblosen Welt zu leben, die sehr schwer zu beschreiben ist.
Farbe spielt eine entscheidende Rolle in der Kommunikation des Menschen mit der Außenwelt hinsichtlich des Funktionierens seines Gedächtnisses und der Lernfunktionen seines Gehirns. Denn der Mensch kann nur durch die unterschiedliche Farbe und Form von Objekten passende Verbindungen zwischen ihnen und Ereignissen, Orten und anderen Menschen herstellen. Weder Hören noch Berühren alleine reichen aus, um Objekte zu definieren. Für den Menschen bedeutet die externe Welt nur dann etwas, wenn sie als Ganzes mit ihren Farben gesehen wird.
Wir sehen stets eine Welt voller Farben.

Wenn wir die Bilder oben und unten vergleichen, können wir verstehen, wie schön es ist, eine Welt voller Farben zu sehen. Farben sind eine der größten Segnungen, die Gott den Menschen in der Welt gegeben hat.
Objekte und unsere Umgebung zu identifizieren sind nicht die einzigen Vorteile der Vielfalt von Farben. Die perfekte Farbharmonie in der Natur bereitet der menschlichen Seele große Freude. Um diese Harmonie zu sehen und sich an jedem Detail zu erfreuen, wurde der Mensch mit einem Paar Augen ausgestattet, die ein ganz besonderes Design haben. In der Welt der Lebewesen sind die menschlichen Augen, was das Farbsehen anbelangt, die funktionstüchtigsten, sie können Farben in ihren kleinsten Abstufungen wahrnehmen, die “Auflösung” ist so gross, dass das menschliche Auge Millionen von Farben unterscheiden kann.1 Offensichtlich wurde dieser perfekt funktionierende visuelle Apparat des Menschen besonders dafür geschaffen, eine Welt voll von Farben zu sehen.
Das einzige Geschöpf auf Erden, das die Existenz einer Ordnung des Universums durch Farben erkennen kann, ist der Mensch, denn er hat die Fähigkeit, zu denken und zu schlussfolgern.
Jedes Detail, jedes Muster und jede Farbe im Himmel und auf Erden wurde erschaffen, damit die Menschen darin eine Ordnung erkennen und diese Ordnung zu schätzen wissen. Die Farben in der Natur sind auf eine solche Art und Weise arrangiert worden, dass sie die menschliche Seele ansprechen. Perfekte Symmetrie und Harmonie herrschen vor in der Welt der Farben, sei es bei den Lebewesen oder bei der toten Materie.
Was aber macht die Welt so farbenfroh? Wie entstehen die Farben, die unsere Welt so außergewöhnlich schön machen? Auf wen sind das Design der Millionen von Farben und die darin befindliche Harmonie zurückzuführen?
Ist es möglich, dass alles Existierende durch sinnlose Veränderungen, die durch eine Kette von Zufällen hervorgerufen wurden, entstand?
Eine solche Absurdität kann wohl kaum behauptet werden. Zufälle können nichts erschaffen, ganz zu schweigen von Milliarden von Farben. Beobachten Sie nur die Flügel eines Schmetterlings oder farbenprächtige Blumen jeder Art, jede von ihnen ist ein Kunstwerk. Es ist aus vernünftigem Grund unmöglich, dies unbewussten Prozessen zuzuschreiben.
Nehmen wir ein Beispiel: Wenn man ein Gemälde sieht, das Bäume und Blumen in der Natur darstellt, würde man nicht behaupten, dass die Harmonie der Farben, die geordneten Muster und das bewusste Design dieser Malerei durch Zufall entstanden sein könnten. Würden wir jemanden ernst nehmen, der daher käme und sagte: “Die Malkästen überschlugen sich durch den Wind, die darin enthaltenen Farben vermischten sich, und aufgrund des Regens etc. entstand nach einer langen Zeitspanne diese wunderschöne Malerei.“ Sicher nicht. Dies ist eine sehr interessante Situation. Obwohl niemand versuchen würde, eine solch unvernünftige Behauptung aufzustellen, behaupten manche Menschen trotzdem, dass die perfekte Farbgebung und Symmetrie in der Natur durch einen solchen unbewussten Prozess entstand. Trotzdem bringen Evolutionisten, um dieses Thema zu erklären, Thesen an, dass es das Werk des Zufalls sei und weisen viele „Forschungsergebnisse“ vor. Sie zögern nicht, zu diesem Thema unbegründete Behauptungen aufzustellen. Dies ist offensichtliche Blindheit, mit der es schwierig ist, zurechtzukommen. Doch jemand, der aus dieser Blindheit entkommt, indem er sein Denkvermögen trainiert, wird verstehen, dass er tatsächlich in einer äußerst erstaunlichen Umwelt auf Erden lebt. Er würde auch vorbehaltlos eingestehen, dass eine solche Umwelt, die mit den bestgeeignetsten Bedingungen für das Leben der Menschheit ausgerüstet ist, nicht durch Zufall entstanden sein kann.
Genau wie ein Mensch, der nachdenkt, wenn er ein Gemälde sieht und bestätigt, dass es einen Maler des Gemäldes gegeben haben muss, so wird er auch verstehen, dass seine vielfarbige, harmonische und äußerst pittoreske Umwelt ebenfalls einen Schöpfer hat.
Dieser Schöpfer ist Gott, der Einzige und Einzigartige, Der alles in vollkommener Harmonie schafft und Der uns in diese Welt gesetzt hat, die überflutet ist mit zahllosen schönen Dingen, die mit Millionen von Farben geschmückt sind. All die Dinge, die Gott erschafft, befinden sich in perfekter Harmonie miteinander. Gott beschreibt diese Einzigartigkeit Seiner Schöpfung im Quran wie folgt:
Der sieben Himmel erschaffen hat, einen über dem anderen. Du erblickst in der Schöpfung des Erbarmers kein Mißverhältnis. So schau dich von neuem um, ob du Mängel siehst! Dann laß den Blick ein weiteres Mal schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zurückkehren. (Sure 67:3-4 – al-Mulk)

Was ist Farbe? Wie entsteht sie?


Manche Details ändern sich nie. Lassen Sie uns mit den Bäumen beginnen. Die Farbe der Bäume ist grün in verschiedenen Schattierungen. Die Blätter ändern im Herbst ihre Farbe. Ebenso zeigt sich die Farbe des Himmels in Blautönen oder in Grautönen, wenn er bewölkt ist und in Gelb- und Rottönen während der Dämmerung. Die Farbe von Früchten ändert sich nie; die reichen und vielfältigen Farben der Aprikose und der Kirsche sind festgelegt und uns vertraut. Jedes Lebewesen und jeder Gegenstand hat eine Farbe. Sehen Sie sich die Dinge, die Sie umgeben sorgfältig an. Was sehen Sie? Der Tisch, die Stühle, die Bäume, die Sie durch Ihr Fenster sehen, der Himmel, die Mauern Ihres Hauses, die Gesichter der Menschen, die Frucht, die Sie essen, das Buch, das Sie gerade lesen, alles hat bestimmte Farben. Lassen Sie uns überlegen, was für die Farbentstehung notwendig ist. Für die Bildung einer einzigen Farbe muss jeder der folgenden Prozesse ablaufen und diese Prozesse müssen genau in der beschriebenen Reihenfolge stattfinden:

Die Wichtigkeit der Farben im Leben der Menschen ist unbestreitbar, da jedes Objekt durch seine Farben eine Bedeutung erhält. Stellen Sie sich vor, dass keine der Farben, die Sie auf diesem Foto links sehen, existierten. Sicherlich wären Sie nicht in der Lage, irgendeines der Objekte auf dem Foto zu erkennen. Zur Bildung von nur einer einzigen dieser zahlreichen Farben müssen viele Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein. Gott hat die Bildung der Farben erschaffen, die von der Existenz eines sehr detaillierten Systems abhängt.
1. Die erste erforderliche Bedingung für die Bildung von Farbe ist die Existenz von Licht. Für die Bildung der Farben muss das Licht, das von der Sonne zur Erde gelangt, eine bestimmte Wellenlänge haben, um Farben zu bilden. Das Verhältnis von sichtbarem Licht zu allen Strahlen, die von der Sonne ausgesendet werden, ist eins zu 1025. Dieser Anteil ist unvorstellbar winzig.2 In der Tat haben die meisten Sonnenstrahlen Eigenschaften, die für das Auge schädlich sind. Aus diesem Grund muss das Licht, das auf der Erde ankommt, eine Form annehmen, in der es leicht vom Auge aufgenommen werden kann und ihm nicht schadet. Deshalb müssen die Strahlen durch einen Filter hindurch gehen. Dieser Filter ist gigantisch, Er besteht aus der Atmosphäre der Erde.
3. Das Licht, das die Atmosphäre durchdringt, breitet sich über die Welt aus, und indem es auf zahllose Objekte trifft, wird es reflektiert. Die Objekte, auf die das Licht fällt, müssen derart strukturiert sein, dass sie das Licht nicht absorbieren, sondern reflektieren. Die Oberflächenstruktur der Objekte muss also in Harmonie mit dem Licht sein, so dass sich Farben bilden können.
4. Ein anderer wichtiger Schritt im Prozess der Farbbildung ist die Notwendigkeit eines „Empfängers“, um die Lichtwellen wahrzunehmen. Dieser „Empfänger“ besteht aus unseren Sehorganen, den Augen. Es ist entscheidend, dass sich die Lichtwellen auch in Harmonie mit den Sehorganen befinden.
5. Die Sonnenstrahlen müssen die Linsen und andere Schichten des Auges passieren und werden in der Netzhaut in Nervenimpulse umgewandelt. Dann werden diese Signale zum Sehzentrum des Gehirns übermittelt, das dafür verantwortlich ist, aus dem Gesehenen „ein Bild zu machen“.
6. Es gibt einen letzten Schritt, der erfüllt werden muss, damit wir Farben „sehen“ können. Die letzte Stufe in der Bildung von Farben ist die Interpretation von elektrischen Signalen, die im Sehzentrum des Gehirns durch dort befindliche spezielle Nervenzellen als “Farbe“ wahrgenommen werden.
Der Gesamtprozess der Farbbildung beruht also seinerseits auf einer Vielzahl von in ganz bestimmter Weise voneinander abhängigen Einzelprozessen. Fehlte nur ein einziger dieser Prozesse oder ein zu seinem Ablauf notwendiges Element, befänden wir uns zwangsläufig in einer unscharfen, dunklen Welt oder wir wären sogar völlig blind. Lassen Sie uns annehmen, dass von den oben genannten Dingen nur eines – die Nervenzellen, die die elektrischen Signale, die von der Netzhaut produziert werden, wahrnehmen – nicht existierte. Weder das Sonnenlicht, noch die anderen Teile des Auges, die komplett funktionstüchtig sind, noch die Existenz der Atmosphäre würden ausreichen, um diesen Mangel auszugleichen.
Sehen sie denn nicht zum Himmel über sich empor: Wie Wir ihn erbauten und ausschmückten und dass er keine Risse hat? (Sure 50:6 – Qaf)
Die Rolle der Netzhaut beim Sehvorgang
Lassen Sie uns die Netzhaut näher und im Detail betrachten. Nehmen wir an, dass die Pigmentsubstanz, die „Rhodopsin“ genannt wird und in die Netzhaut eingebettet ist, fehlt. Rhodopsin ist eine Substanz, die bei starkem Licht aufhört zu funktionieren, sich aber in der Dunkelheit regeneriert. Das Auge kann im Dämmerlicht nicht klar sehen, wenn nicht genügend Rhodopsin im Auge produziert wird. Die Funktion von Rhodopsin ist, die Leistungsfähigkeit, mit der das Auge einen Nervenimpuls aus dem Dämmerlicht erzeugt, zu erhöhen. Diese Substanz wird nur in entsprechend notwendiger Menge produziert. Wenn der „Rhodopsinhaushalt“ ausgeglichen ist, sehen wir klar. Was würde geschehen, wenn das Rhodopsin nicht existierte? In diesem Fall wäre der Mensch nur in der Lage, bei hellem Licht zu sehen.2 Es ist daher offensichtlich, dass es im Auge ein perfektes System gibt, das bis ins kleinste Detail entwickelt worden ist.
Wessen Kunstwerk ist dieses System also, welches uns vor der Dunkelheit bewahrt und uns eine Welt voller Farben präsentiert?
Jede Stufe, die bislang erwähnt wurde, enthält eine Serie von Prozessen, die die Existenz von Weisheit, Willen und Macht benötigt, um sie zum Leben zu bringen. Es ist klar, dass eine solche Kette von Prozessen, die in solcher Harmonie existiert, nicht durch Zufall entstanden sein kann. Es ist unmöglich, dass sich solch ein System im Lauf der Zeit entwickelt hat. Das Ergebnis würde sich nicht ändern, auch wenn Millionen und Milliarden Jahre vergehen würden. Die Systeme, die eine farbenprächtige Welt schaffen, würden niemals durch Zufall entstehen. Gott besitzt ewige Macht und Weisheit, die das gesamte Universum umfassen. Beispiele für Gottes unvergleichliche Schöpfungskunst breiten sich über die gesamte Ordnung des Universums aus. Das einzigartige Design, das in der Bildung von Farben offensichtlich wird, ist ebenfalls ein Ergebnis der beispiellosen Schöpfung Gottes. Gott hat Macht über alle Dinge.
Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde, und wenn Er eine Sache beschließt, spricht Er nur zu ihr "Sei" und sie ist. (Sure 2:117 – al-Baqara)

Design in Farben


Gott! Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen, dem Beständigen! Ihn überkommt weder Schlummer noch Schlaf. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist... (Sure 2:255 – al-Baqara)
Farbe ist ein Konzept, das uns hilft, die Eigenschaften von Objekten zu identifizieren und sie genauer zu bestimmen. Wir sind von einer Vielfalt verschiedener Farben umgeben. Alles, lebendig oder leblos, besitzt Farbe. Lebende Geschöpfe der gleichen Spezies haben die gleichen besonderen Farben überall auf der Welt. Egal, wohin Sie gehen, die Farbe des Fleisches der Wassermelone ist immer rot, Kiwis sind immer grün, Meere haben immer Blau- und Grüntöne, Schnee ist weiß und Zitronen sind gelb, die Farbe der Elefanten ist genauso wie die Farbe der Bäume in jedem Teil der Erde gleich. Sie ändern sich nie. Dies gilt auch für künstlich hergestellte Farben. Wohin immer sie auf Erden auch gehen, wenn Sie rot mit gelb mischen, werden sie orange erhalten und wenn Sie schwarz und weiß mischen, erhalten Sie grau. Das Ergebnis ist immer gleich.
Wie aber entstehen die Farben der Objekte? Wir können dies durch ein Beispiel erklären. Stellen Sie sich vor, Sie gehen in ein Geschäft und sehen dort Tuche unterschiedlicher Machart mit verschiedenen Designs, deren Farben äußerst harmonisch sind. Sicherlich kamen diese Stoffe nicht durch Zufall dorthin; Menschen, die sich der Sache bewusst waren, entwarfen diese Designs, bestimmten ihre Farben, unterwarfen sie zahlreichen Färbeprozessen, und nachdem sie sie viele andere Zwischenstufen durchlaufen ließen, stellten sie die Stoffe in dem Geschäft zum Verkauf aus. Kurz gesagt, die Existenz dieser Tuche hängt von den Menschen ab, die sie entworfen und hergestellt haben. Wenn Sie sie sehen, sagen Sie nicht, dass sie durch Zufall dorthin gekommen seien oder dass ihr Design durch Zufall als Ergebnis von Farben, die über die Stoffe geschüttet wurden, entstanden ist. In der Tat würde kein Mensch mit Verstand eine solche Behauptung aufstellen. Tatsächlich gibt es einen bewussten Willen, der uns die Sicht, die wir in der Natur zu jeder Zeit wahrnehmen, die Schmetterlinge, Blumen, die mehrfarbigen Stellen im Meer, Bäume, Wolken, etc. präsentiert, genauso wie diese Tuche uns präsentiert werden. Die Vielfalt im Universum ist die Konsequenz eines besonderen Designs. Dieses Design manifestiert sich in jeder Stufe von der Bildung des Lichtes bis zum Entstehen eines farbenprächtigen Bildes in unserem Gehirn. Dies ist eines der größten Beweise für die Existenz eines Besitzers, das heißt, eines Schöpfers der Designs in Farben. Gott, Der eine unendliche, überlegene Weisheit und Macht über die Schöpfung besitzt, erschafft all die Farben und Designs im Universum, die der Mensch bewundert.

Niemand würde behaupten, dass die Fasern in diesem Bild durch Zufall entstanden sind und keinen Designer haben. Genau so wenig kann behauptet werden, dass der Regenbogen, die Schmetterlinge, Blumen, Meeresgeschöpfe und Wolken, keinen Designer haben. Die Designs der Farben und Formen all dieser Dinge wie überhaupt von allem auf Erden gehören Gott, Der alles einzigartig erschafft.
1. Licht, Leben und Farbe
Die Sonne ist nur eine von Milliarden mittelgroßen Sternen im Universum. Was die Sonne für uns zum wichtigsten Stern in unserem Universum macht, ist ihre Größe, ihre Beziehung zu den Planeten, die sich um sie herum bewegen und die besonderen Strahlen, die sie aussendet. Wenn nur eine dieser Charakteristika der Sonne sich von den gegenwärtigen physikalischen Werten unterscheiden würde, gäbe es kein Leben auf Erden. In der Tat hat die Sonne die idealen Werte, damit Leben auf Erden entstehen konnte und beibehalten wird.3 Darum beschreiben Wissenschaftler die Sonne als „Quelle des Lebens“ auf Erden.
Sonnenlicht ist die einzige Wärmequelle, die die Erde auf äußerst geeignete Weise erwärmt und die einzige Lichtquelle, die den Pflanzen bei ihrer Photosynthese hilft. Es ist allgemein bekannt, dass Wärme und Photosynthese unentbehrlich für das Leben sind. Zusätzlich hängt auch die Existenz des Sonnenlichtes auf der Erde und unserer farbenprächtigen Welt von den Strahlen ab, die die Sonne aussendet. Daher kommt die Frage auf, wie diese Strahlen, die ultimativen Energiequellen der Erde, entstehen. Sicherlich kann es nicht dem Zufall zuzuschreiben sein. Der Grund hierfür kann besser verstanden werden, wenn die Struktur des Lichts untersucht wird.
Die Wellenlängen der Strahlen, die aus dem Weltall kommen, sind verschieden von Radiowellen, die die längsten Wellenlängen haben, bis zu Gammastrahlen, die extrem kurze Wellenlängen haben.

All die Bedingungen, die für die Existenz des Lebens auf der Erde notwendig sind, hängen direkt oder indirekt vom Sonnenlicht ab. In der Struktur der Sonnenstrahlen gibt es ein besonderes Design.
Licht und Wärme, die von der Sonne ausgestrahlt werden, bewegen sich wellenförmig durch die Leere des Weltalls. Dies kann mit den Wellen verglichen werden, die durch einen in einen See geworfenen Stein entstehen. Genauso wie die im See entstehenden Wellen verschiedene Wellenhöhen haben, so haben Wärme- und Lichtwellen verschiedene Wellenlängen.
Strahlung - Wellen - wird nach ihren Wellenlänge und ihrer Frequenz klassifiziert. Die kürzeste Wellenlänge ist 1025mal kleiner als die längste Wellenlänge (1025 ist eine enorm große Zahl, eine 1 mit 25 Nullen).4
Die Strahlung, die von der Sonne abgegeben wird, ist sehr kurzwellig. 70 % der verschiedenen Wellenlängen, die die Sonne ausstrahlt, liegen innerhalb eines schmalen Bereichs, der von 0,3 Mikrometer bis 1,50 Mikrometer (Ein Mikrometer ist ein Millionstel Meter) reicht. Das Erstaunliche daran ist: Die Strahlen, die das Leben und die Farben auf der Erde möglich machen, sind nur diese, die in diesem winzigen Bereich vorkommen.
Die Beschaffenheit des Lichtes erstaunt die Wissenschaftler. Obwohl sehr viele Strahlen aus dem Weltall kommen, sind die Sonnenstrahlen, wie man in dem Schema oben sieht, auf einen sehr schmalen Bereich beschränkt.
Der britische Physiker Ian Campbell, der dies überlegene Design in seinem Buch „The Energy and the Atmosphere“ als „unglaublich erstaunlich“ beschreibt, weißt auf diesen Punkt hin:
Dass die Strahlung von der Sonne (und von vielen anderen Sternen) in einem winzigen Band des elektromagnetischen Spektrums konzentriert sein soll, das genau die Strahlung liefert, um Leben auf Erden beizuhalten, ist exakter Zufall.5
Der größere Teil dieses schmalen Strahlungsbereichsdes elektromagnetischen Spektrums, der von der Sonne abgegeben wird, ist das für uns sichtbare Licht. Darüber hinaus erreichen Strahlen, die unter- und oberhalb dieses Bereichs liegen, die Erde u.a. als infrarote und ultraviolette Strahlung.
Infrarote Strahlen dringen nahezu vollständig durch die Erdatmosphäre und erzeugen die Wärme, die die Erde zu einem geeigneten Ort für das Leben macht. Ultraviolette Strahlen dagegen werden zum allergrössten Teil durch die Erdatmosphäre herausgefiltert. Wäre dies nicht so, würde sie die Haut der Lebewesen verbrennen und zum Tod führen. Beide Arten von Strahlung sind in exakt in der Intensität auf der Erde vorhanden, die das Leben benötigt, würden die Strahlungswerte nur geringfügig nach oben oder unten abweichen, gäbe es kein Leben auf unserem Planeten.
Wie man anhand dieser Zusammenhänge sehen kann, bestehen eine Ordnung und Kontrolle in allen Systemen der Welt, und es ist unmöglich, dass solche Systeme, auf dessen empfindliche Gleichgewichte wir kurz eingegangen sind, sich durch Zufall gebildet haben.
Wenn wir ein weiteres Element dieses fehlerlosen Systems betrachten, erkennen wir wieder die Unmöglichkeit seiner zufälligen Entstehung.

Die Atmosphäre lässt nur notwendige Strahlen die Erde erreichen, während sie andere schädliche Strahlen zurück ins Weltall reflektiert.
2. Der Schutzschild der Erde: Die Atmosphäre
Manche der Sonnenstrahlen sind schädlich für das Leben auf der Erde. Um diesen schädlichen Effekt abzuwenden, ist ein Schutz vor ihnen notwendig.
Versuchen wir, eine Lösung für dieses Problem zu finden, indem wir ein effizientes System entwickeln, um Sonnenstrahlen zu filtern. Wir müssen wissen, dass dieses System ein multifunktionales sein sollte, das die Erde vor schädlichen Auswirkungen der Sonne schützen wird, und wir sollten sicherstellen, dass es permanent aufrechterhalten wird, keine Wartung benötigt und auch in der Lage ist, mögliche andere Bedrohungen der Erde zu verhindern. Sicherlich werden uns in dieser Situation mehrere alternative Lösungen in den Sinn kommen. Dennoch wird keine davon so effizient und vielseitig sein, wie der gegenwärtige Filter, der jetzt die Erde umhüllt: die Atmosphäre. Die Atmosphäre der Erde ist hundertprozentig erfolgreich in der Filterung von schädlichen Strahlen und wurde speziell von Gott geschaffen, um die Welt zu schützen.
Durch die spezifischen Schichten der Atmosphäre erreichen Sonnenstrahlen die Erde nur in den benötigten Mengen, denn die Atmosphäre filtert die Sonnenstrahlen entsprechend ihrer Wellenlängen. Unsere Atmosphäre ist wie eine gigantische Raffinerie, die entwickelt wurde, um diese Strahlen zu filtern. Diese gigantische Raffinerie, dieauf der Erde nicht ihres Gleichen findet, führt diese Prozesse dank ihres besonderen Designs durch Gott aus. Gott weist auf die Schöpfung des Himmels wie folgt hin (das arabische Wort für Himmel ist sama):
Die Schöpfung der Himmel und der Erde ist gewiß bedeutender als die Schöpfung des Menschen, jedoch verstehen die meisten es nicht. (Sure 40:57 – Ghafir)
Die Strahlen, die von der Sonne kommen, sind ganz spezifisch. Sie müssen Eigenschaften haben, die ihnen ermöglichen, durch die Atmosphäre dringen und die Erde zu erreichen. Ähnlich muss auch die Atmosphäre besondere Strukturen haben, die es diesen Strahlen ermöglicht, sie zu durchdringen. Sonst wäre weder die Existenz der Atmosphäre noch die strukturelle Angemessenheit der Strahlen von irgendwelchem Nutzen. Aufgrund der strahlendurchlässigen Natur der Atmosphäre erreichen die Strahlen, die von der Sonne kommen, die Erde. Während die Atmosphäre nur das sichtbare Licht und die infraroten Strahlen, die für das Leben notwendig sind, durchlässt, verhindert sie, dass alle anderen – destruktiven – Strahlen die Erde erreichen. Die Atmosphäre der Erde dient als ein Filter für destruktive Strahlen, die von der Sonne oder anderen Strahlungsquellen des Weltalls kommen.6
Michael Denton, ein berühmter Astronom, äußert sich dazu wie folgt:
Sogar die atmosphärischen Gase selbst absorbieren sofort sehr stark die elektromagnetische Strahlung in jenen Regionen auf beiden Seiten des sichtbaren und nahe des infraroten Spektrums. Beachten Sie, dass der einzige Teil des gesamten Spektrums elektromagnetischer Strahlen - von Radio - bis zu Gammastrahlen - der die Atmosphäre durchdringen darf, das äußerst schmale Band einschließlich der sichtbaren Strahlung und der langwelligen infraroten Strahlen ist. Praktisch keine Gammastrahlen, Röntgenstrahlen, ultraviolette und kurzwellige infrarote Strahlen und Mikrowellenstrahlen erreichen die Oberfläche der Erde.7

Die materiellen Dichten, das heißt, die Dichten von Atomen im Weltall und in der Atmosphäre unterscheiden sich voneinander. Aus diesem Grund breitet sich Licht mehr aus, wenn es in die Atmosphäre dringt und wird zerstreut, da es mehr Atome trifft. Die Augen von Lebewesen können eine farbenprächtige Welt nur sehen, indem sie diese Strahlen wahrnehmen, die entstehen, nachdem sie zerstreut werden oder mit anderen Worten, durch die Atmosphäre geschwächt werden. Im Weltall, wo es keine Atmosphäre gibt, ist Licht so stark, dass es die Augen schädigen würde. Abgesehen hiervon zerstreuen sich auch nahe Infrarotstrahlen in der Atmosphäre und erwärmen die Erde.
Es ist offensichtlich, dass es ein hochentwickeltes Design in der Struktur der Atmosphäre gibt. Aus einem Spektrum, auf dessen Breite durch die Zahl 1025 hingewiesen wird, gibt die Sonne nur die Strahlen ab, die nützlich für uns und notwendig für eine farbenprächtige Welt sind und die Atmosphäre erlaubt in erster Linie harmlosen und in der Tat nützlichen Strahlen, die Erde zu erreichen. Zusätzlich werden durch die Eigenschaften der Gase, die sich in der Atmosphäre befinden, die Augen von Lebewesen, die direkt der Sonne ausgesetzt sind, gegen jegliche schädliche Auswirkungen geschützt. All dies sind Beweise, dass Gott alles im angemessenen Verhältnis geschaffen hat.
Der, Dem die Herrschaft über die Himmel und die Erde gehört, und Der sich niemand zum Sohn genommen hat, und Der keine Partner in Seiner Herrschaft hat, und Der alle Dinge erschaffen und sie sinnvoll geordnet hat. (Sure 25:2 – al-Furqan)

3. Licht, das auf Materie trifft


Das Sonnenlicht erreicht die Erde mit einer Geschwindigkeit von 300.000 km pro Sekunde. Dank dieses Lichts sehen wir stets eine Welt voller Farben. Wie entsteht dieses ununterbrochene Bild?
Nachdem das Licht die Atmosphäre durchdrungen hat, erreicht es die Erde und trifft auf Objekte. Wenn Licht auf ein Objekt trifft, reagiert es mit den Atomen des Objekts und reflektiert durch verschiedene Wellenlängen entsprechend den verschiedenen Farben. Auf diese Weise reflektiert das Buch, das sie halten, seine Zeilen und Bilder, der Ausblick, den Sie sehen, wenn Sie nach draußen schauen, Bäume, Gebäude, der Himmel, Vögel, Katzen, kurz gesagt alles, was Ihr Auge sieht, seine Farben.
Die Moleküle, die es diesen Farben ermöglichen, zu reflektieren, sind Pigmentmoleküle. Das bedeutet, dass die Farbe, die von einem Objekt reflektiert wird, von den Pigmentmolekülen abhängt, die sich in dem Objekt befinden. Jedes Pigmentmolekül hat verschiedene Atomstrukturen. Die Atomanzahl sowie die Arten und Reihenfolgen der Atome in diesen Molekülen sind unterschiedlich. Licht, das auf diese diversen Pigmente trifft, wird in verschiedenen Farbtönen reflektiert. Jedoch reicht dies für die Bildung von Farbe nicht aus. Damit Licht, das eine bestimmte Farbqualität hat, wahrgenommen und gesehen werden kann, muss es einen Sehapparat erreichen, der fähig ist, es wahrzunehmen.

Die Strahlen, die von der Sonne kommen, bestehen aus Photonen die sich wellenförmig ausbreiten. Wenn Photonen auf die Elektroneneines Atoms treffen, werden die Elektronen zu Strahlung verschiedener Wellenlänge angeregt, wobei jede Wellenlänge einer bestimmten Farbe entspricht. Wenn zum Beispiel Sonnenlicht auf ein Blatt fällt, bedeutet dies, dass Photonen die Elektronen der Atome der Pigmentmolekülen getroffen haben, die in der Oberfläche des Blattes eingelagert sind. Beim Aufprall werden die Elektronen aktiviert. Als Reaktion hierauf senden sie ihrerseits Photonen aus. Wenn dieser Photonenstrom, der die Farbe des Blattes verkörpert, auf unsere Augen trifft, sehen wir ein grünes Blatt.
4. Licht, das das Auge erreicht
Damit Strahlen, die durch Objekte reflektiert werden, als Farbe wahrgenommen werden können, ist es notwendig, dass sie das Auge erreichen. Die Existenz des Auges allein ist nicht ausreichend. Nachdem die Strahlen das Auge erreicht haben, müssen sie in Nervensignale umgewandelt werden, die ein Gehirn erreichen, das mit den Augen zusammen arbeitet.
Lassen Sie uns über unsere eigenen Augen und unser eigenes Gehirn als das nächstliegende Beispiel nachdenken. Das menschliche Auge ist eine äußerst komplexe Struktur, die aus vielen verschiedenen Organellen und Teilen besteht. Als Ergebnis der simultanen und harmonischen Arbeitsweise all dieser Teile sehen wir und nehmen wir Farben wahr. Das Auge mit seinen Tränendrüsen, der Hornhaut, Bindehaut, Iris und Pupille, Linse, Netzhaut, Aderhaut, Augenmuskeln und Lidern ist ein unvergleichliches System. Das Auge mit seinem außergewöhnlichen Nervennetz, das seine Verbindung zum Gehirn herstellt hat eine ganz besondere Struktur, deren Existenz nicht dem Zufall zugeschrieben werden kann.
Wie findet nun der Sehvorgang statt? Lichtstrahlen, die zum Auge gelangen, passieren zuerst die Hornhaut, dann die Pupille und Linse und erreichen schließlich die Netzhaut.

Links sehen wir die Verbindungen zwischen den Nervenzellen in der Netzhaut. Das komplexe Zusammenwirken der verschiedenen Zellschichten hilft den Nervenzellen, sich zusammenzuziehen und miteinander zu reagieren. Auf der rechten Seite ist eine Großaufnahme von Zapfenzellen zu sehen. Während kurze Zapfenzellen uns helfen, die Welt farbig zu sehen, helfen uns lange Stabzellen, Formen und Bewegungen zu erkennen.
Die Wahrnehmung von Farbe beginnt in den Zapfenzellen der Netzhaut. Es gibt drei Hauptgruppen von Zapfenzellen, die stark auf ganz bestimmte Farben - Wellenlängen - des Lichts reagieren. Sie werden in blaue, grüne und rote Zapfenzellen eingeteilt. Die Farben rot, blau und grün, auf die Zapfenzellen reagieren, sind die drei in der Natur vorherrschenden Farben. Durch die Stimulation der Zapfenzellen erscheinen uns Millionen von verschiedenen Farben.
Die Zapfenzellen verwandeln die Informationen über die Farben durch Pigmente in Nervenimpulse. Dann übermitteln mit den Zapfenzellen verbundene Nervenzellen diese Nervenimpulse zu einem bestimmten Bereich im Gehirn. Der Ort, wo die vielfarbige Welt, die wir unser Leben lang sehen, entsteht, ist dieser Bereich im Gehirn, der nur ein paar Kubikzentimeter gross ist.
Alles, was wir in der Außenwelt sehen, wird durch das Gehirn wahrgenommen. Farbenprächtige Blumen, Vögel, der Himmel, Berge, andere Menschen, jedes einzelne Detail wird innerhalb unseres Gehirns projiziert. Tatsächlich ist das Gehirn ein völlig dunkler Ort. Der uns ermöglicht, in diesem dunklen Ort zu sehen, zu fühlen, zu berühren, zu hören, alle Details der Außenwelt wahrzunehmen, ist Gott, Der das gesamte Universum erschaffen hat. Gott hat Macht über alle Dinge.
5. Eine farbenprächtige Welt in unserem dunklen Gehirn
Die letzte Stufe der Farbbildung findet im Gehirn statt. Alles was wir in der Außenwelt sehen, wird im Sehzentrum des Gehirns wahrgenommen. An diesem Punkt werden wir mit einer erstaunlichen Tatsache konfrontiert: Das Gehirn ist ein Stück Gewebe, das innen völlig dunkel ist. Nervenimpulse, die von den Bildern kommen, die auf der Netzhaut entstehen, werden in einem Organ entziffert, das innen völlig dunkel ist. Bilder von Objekten mit ihren Farben und allen anderen Eigenschaften sind Wahrnehmungen im Sehzentrum unseres Hirns. Wie aber findet dieser Wahrnehmungsprozess statt?
Neurologen sind immer noch unfähig, solche Fragen zu beantworten, wie Impulse über Nerven zum Gehirn übermittelt werden und welche physiologischen Auswirkungen dies im Gehirn hat.8 Alles, was sie wissen ist, dass die Wahrnehmung von Farben als Realität in uns stattfindet, und zwar im Sehzentrum unseres Gehirns.9
In der Tat sind die meisten Prozesse, die vom Gehirn durchgeführt werden, noch nicht erforscht. Erklärungen basieren weitgehend auf Theorien. Jedoch hat das Gehirn seine Funktion seit Beginn der Existenz des Menschen genau wie heute perfekt erfüllt. Das wir in einem weniger als zwei Pfund wiegenden Gewebeklumpen in unserem Kopf eine dreidimensionale Welt erfahren können, mit all ihren Farben, Geräuschen, Gerüchen und Geschmäcken, wird nur durch die perfekte Schöpfung Gottes möglich gemacht. Jeder findet dieses unvergleichliche Wunder der Schöpfung bereits bei der Geburt vor. Der Mensch hat keine Kontrolle darüber, weder in der Bildung der Funktionen, noch in der Entwicklung, noch in irgendeinem anderen Stadium.
 

Farben produzierende Moleküle: die Pigmente



Der Grund für die Farbenvielfalt der Blumenblätter ist die Reaktion ihrer in ihrer Oberflache eingelagerten Pigmentmoleküle auf das einfallende Sonnenlicht.
Objekte reflektieren aufgrund der verschiedenen atomaren Eigenschaften der Pigmentmoleküle die Lichtstrahlen unterschiedlich. Daher werden verschiedene Farbtöne produziert. Schauen Sie nochmals um sich. Die verschiedenen Farben in Ihrem Blickfeld deuten auf die Existenz einer ähnlichen Anzahl von Pigmenten hin, denn die Farbe von allem, was wir in unserer Umgebung sehen, hängt von den Pigmenten ab, die in der Zusammensetzung des Gegenstandes vorhanden sind. Die grüne Farbe von Pflanzen, die Farbe der Haut, die Farbe von Tieren, alle Farben stammen von den strukturellen Eigenschaften der Pigmente her, die in diesen Objekten oder Lebewesen enthalten sind.
Was ist ein Pigment?
Pigmente, die sowohl in unseren Augen als auch in den Oberflächen von Objekten existieren, sind besondere Moleküle, die Farbe zustande bringen. Eine bestimmte Energie wird benötigt, damit Pigmentmoleküle aktiviert werden. Es gibt genau wie bei allen anderen Stufen der Farbbildung eine perfekte Harmonie zwischen Pigmenten und Licht. Das sichtbare Licht, das die Erde erreicht, wurde besonders für die Pigmentmoleküle in Lebewesen geschaffen.
Zusätzlich haben die menschlichen Augen eine Struktur, die auf diesen Zweck abgestimmt ist. Der Grund, warum Zapfenzellen, die in der Netzhaut unseres Auges liegen, drei Hauptfarben wahrnehmen – rot, grün und blau – liegt in den besonderen Pigmentmoleküle, die sie enthalten. Die entscheidende Aufgabe, die diese Pigmente leisten, damit wir eine farbige Welt sehen können, ist, die Energie von „Farbe“ im Licht in Nervenimpulse umzuwandeln. Dies bedeutet, dass alles, was wir als Farbe kennen, ein Resultat dieser Pigmente ist, die die Wellenlängen des Lichts, das sie erreicht, dem Gehirn als Nervenimpulse übermitteln.10
Die Energieniveaus von sichtbarem Licht stimmen überein mit einigen der Energieniveaus, die für die Aktivierung von Pigmentmolekülen notwendig sind und in der Haut, den Schuppen, Federn oder im Fell der Lebewesen stecken, wodurch deren Farben entstehen.11
Wir wir gesehen haben, befinden sich die Pigmente, in den Sehzentren und in den Körpern von Lebewesen in perfekter Harmonie mit anderen organischen Systemen. Fehlt eine bestimmte Pigmentart oder ist es in ungenügender Zahl im Sehzentrum eines Menschen oder Tieres vorhanden, verursacht es Farbenblindheit.
Wie entwickeln sich diese besonderen Moleküle in der Haut? Besitzen Lebewesen diese Farben, indem sie die Eigenschaften eines besonderen Lichtspektrums erkennen und indem sie entsprechende Pigmentmoleküle auswählen? Sicherlich ist die Möglichkeit eines solchen Zusammentreffens gleich null. Diese besonderen Moleküle wurden durch bewusstes Design in die Haut von Lebewesen gesetzt. Es ist offensichtlich, dass weder Lebewesen einen solchen Prozess ausführen können, noch dass eine solche Anordnung durch Zufall entstehen kann. Diese Harmonie kann nur von Jemandem stammen, Der sie genau so und nichts anders erschaffen wollte und Der alles unter Kontrolle hat. Gott hat jedes Lebewesen mit den ihm entsprechenden hochentwickelten Eigenschaften geschaffen. Alles, ob lebend oder leblos, hat Pigmente, die besonders geschaffen sind. Pigmente absorbieren Licht gezielt gemäß ihrer molekularen Struktur. Jede Pigmentart reagiert auf andere Weise mit Licht. Deshalb lösen sie verschiedene chemische Reaktionen aus und bilden jeweisl eine andere Farbe. Ein Beispiel ist das Chlorophyll, das Pigmentmolekül, das Pflanzen grün aussehen lässt. Es absorbiert bestimmte Wellenlängen des Lichts und reflektiert nur Licht mit der Wellenlänge, der die grüne Farbe entspricht. Chlorophyll reflektiert die Protonen, die aufgrund ihrer Wellenlängen grün aussehen. Zur gleichen Zeit ermöglicht es die im Sonnenlicht enthaltene Energie den Pflanzen, Kohlenhydrate zu produzieren, eine der Hauptnahrungsquellen aller Lebewesen.12 Verschiedene Pigmentmoleküle reflektieren gemäß ihrer eigenen molekularen Eigenschaften bestimmte Farben bei bestimmten Wellenlängen und verursachen daher verschiedene chemische Reaktionen.
Es gibt viele Arten von Pigmenten in der Natur und sie alle wurden insbesondere für das Leben geschaffen.
Beispiele von Pigmentarten Schutzfarbquelle:
Melanin

Das Pigment Chlorophyll dominiert über andere Pigmente. Daher sehen Pflanzen grün aus.
Die Augen von Lebewesen sind sehr empfindlich und leicht verletzbar. Dennoch können wir dank eines schützenden Systems, das eigens von Gott geschaffen wurde, sicher der Sonne entgegenblicken und unsere Umgebung sehen. Ein Teil dieses Systems ist eine Gruppe von Pigmentmolekülen, die sich im Auge befinden.
Die Augenfarben der Lebewesen sind ganz unterschiedlich. Was den Augen ihre Farbe gibt, sind die Pigmente. Melanin ist eines dieser Pigmente. Es gibt auch der Haut und dem Haar deren Farben. Jedoch ist das Melanin für mehr verantwortlich als nur die Farbgebung. Forscher glauben, dass Melanin sowohl Schutz gegen schädliche Auswirkungen der Sonnenstrahlen bietet als auch der Steigerung der Sehkraft dient. Melanin, der Schutz der Natur gegen gefährliche Sonnenstrahlen, absorbiert Licht höherer Energie stärker als Licht mit niedrigerer Energie. Somit absorbiert es ultraviolettes Licht stärker als blaues und stärker als grünes Licht.13 Auf diese Weise schützt Melanin die Augen gegenultraviolettes Licht. Es bietet nahezu optimalen Schutz für die Netzhaut, indem es verschiedene Farben im Verhältnis zu ihrer Fähigkeit, das Gewebe der Netzhaut zu schädigen, herausfiltert und damit die Risiken einer Makular-Degeneration reduziert. Bei Menschen mit mehr Augenmelanin tritt weniger Makular-Degeneration auf; bei Menschen mit weniger Augenmelanin tritt mehr Makular-Degeneration auf. Ungefähr 15% unseres Vorrats an Melanin gehen dem Auge im Alter von etwa 40 Jahren verloren und ungefähr 25% gehen im Alter von ca. 50 Jahren verloren. Die Rolle, die das Melanin für den Schutz der Augen spielt, ist entscheidend: Augenärzte berichten, dass das Melanin im Auge das Risiko von altersbedingter Makular-Degeneration reduziert.14
Es gibt eine einfache Antwort auf die Frage, wie eine solch perfekte Substanz entstanden ist. Durch Zufall jedenfalls kann eine solch multifunktionale Substanz mit einer so perfekten Struktur keinesfalls entstanden sein. Gott hat das Melanin wie alle anderen Dinge im Universum auf eine besondere Weise erschaffen, damit sie einem nützlichen Zweck für die Menschen dienen.
Die Sonnenstrahlen aktivieren die Pigmente in den Objekten und daher bilden sich Farben. Wir können Pigmentmoleküle mit einem Sieb vergleichen, dessen Eigenschaft durch die Größe seiner Löcher bestimmt wird. Genau wie bei einem Sieb, das nur Objekte einer bestimmten Grösse durchlässt, reagieren die Farbpigmente nur auf bestimmte Wellenlängen, wobei jede Wellenlänge einer Farbe entspricht.
Blut enthält farbige Pigmente, die Sauerstoff im Körper befördern. Die Farben der Pigmente unterscheiden sich von Lebewesen zu Lebewesen. Während zum Beispiel die Farbe des Blutes des Tintenfischs hellblau oder farblos ist, sind die Blutpigmente anderer Tiere oder Menschen rot. Die rote Farbe Hahnenkamms und der meisten Krabben werden durch Blutpigmente verursacht.


Die großen roten Augen des Frosches senden Warnsignale an seinen Feind. Die Augen des Reptils, das man oben sieht, haben eine Farbe, die die Tarnung des Reptils nicht aufwiegt. Das Auge der Eule rechts hat eine Farbe, die für ihre Art einzigartig ist.
Die Quelle lebendiger Farben
Karotinoide und Lipochrome sind Pigmentmoleküle, die von Pflanzen synthetisiert werden können und die die Farben gelb, rot und orange reflektieren. Tiere können diese Pigmente nur aufnehmen, indem sie sich von Pflanzen ernähren.
Der Ursache der lebendigen Farben, des Tukanschnabels sind - Pigmentmoleküle..
Giftige Schwämme, Krinoide, giftige Seegurken und einige Weichtiere haben durch Karotinoide, die auch in den gelben Teilen von Schmetterlingsflügeln und in den Schnäbeln von Vögeln vorkommen, eine mehr oder weniger gelbe, rote oder orangene Farbe. Bestimmte Insekten sondern Karotinoide durch besondere Drüsen ab. Seltsamerweise ist das Drüsensekret gewöhnlich blassgrün oder sogar farblos und nimmt nur im Blut von giftigen Insekten eine hellgelbe Farbe an. Die Karotinoide sind nicht nur als Warnfarbe nützlich; bei einigen Insekten werden sie sogar in giftige Verbindungen umgewandelt, wodurch sie einem doppelten Zweck dienen, indem sie sowohl Warnsignal als auch Waffe sind.15 Wir haben uns nun einen Überblick über einige wenige Arten von in der Natur vorkommenden Pigmenten verschafft. Unsere Schlussfolgerung daraus lautet: Es gibt ein perfektes Design, das sich in Pigmenten, in den Atomen, die diese Pigmente bilden und in all den resultierenden Farben zeigt. Gott, der Schöpfer dieses außergewöhnlichen Designs, ist der Herr der Welten und Er stellt Sich uns durch die einzigartige Kunst der Farben vor, die Er in der Natur erschafft.
Reisten sie denn nicht im Lande umher? Oder haben sie keine Herzen zu begreifen, oder Ohren zu hören? Doch nicht ihre Augen sind blind; blind sind vielmehr die Herzen in ihrer Brust. (Sure 22:46 – al-Hadsch)

Die Sprache der Farben


Farben sind wichtig für uns Menschen, um uns in unserer Umgebung zurecht zu finden, doch für etliche Tiere und Pflanzen sind sie sogar unentbehrlich, um zu überleben.
Lebewesen haben eine “Farbensprache”, die entsprechend dem Licht und den ihnen eigenen Systemen der Wahrnehmung funktioniert. Verschiedene Farben haben für jedes Lebewesen andere Bedeutungen. Um zu überleben, muss jedes Lebewesen die Sprache der Farben, die in seinem Lebensraum verwendet werden, kennen, denn lebenswichtige Funktionen können nur durch die Anwendung dieser Sprache aufrecht erhalten werden.
Wie aber benutzen Lebewesen diese Farbsprache?

Muttervögel füttern ihre Küken entsprechend den Farben ihrer Schnabeln.
Die Mehrheit der Tiere benötigt Farben, um Nahrung zu finden; Farben, die bei der Bildung von Haut, Schuppen und Fell beteiligt sind spielen aufgrund ihrer Eigenschaften, Hitze zu absorbieren oder zu diffundieren, eine wichtige Rolle für die Kontinuität des Lebens. Zusätzlich nutzen Lebewesen ihre Farben, um sich vor Feinden zu schützen. Dank der Farben, die mit ihrem Lebensraum harmonieren, können sie sich tarnen und sich vor ihren Feinden verstecken. Ihre Farben und Muster können aber auch eine warnende Wirkung auf ihre Feinde haben. Farben helfen Tieren auch, ihre Artgenossen und ihre Jungen zu erkennen. Ein Muttervogel zum Beispiel versteht anhand der Farbe ihrer Schnäbel, ob ihre Jungen Futter brauchen oder nicht. Ähnlich erkennen die Jungen auf diese Weise ihre Mutter und verstehen, dass das Futter angekommen ist.16 Wie man anhand dieser Beispiele aus der Natur ersehen kann, müssen Lebewesen die Bedeutung der Farben kennen, um zu überleben. Um dieses Wissen zu erwerben, müssen sie geeignete Wahrnehmungssysteme besitzen.
Wenn sie diese Systeme nicht hätten, wären sie nicht in der Lage, ihre Umgebung adäquat wahrzunehmen und ihre lebenswichtigen Aktivitäten auszuführen. Sie wären nicht in der Lage, ihre Nahrung zu erkennen und ihre Feinde zu bemerken, wären also für diese eine leichte Beute.
Niemand kann behaupten, dass ein solch hoch entwickeltes System durch Zufall entstanden sein könnte. Jedes System, jede Harmonie, jedes Design, jedes Programm, jeder Plan, jedes Gleichgewicht muss von einem Designer geschaffen werden. Es gibt einen höheren Willen und eine höhere Kraft, die diese Harmonie in die Lebewesen und ihre Lebensräume gesetzt hat. Der Inhaber dieser Macht umfasst die Umgebung, das Lebewesen selbst und die Systeme, die es benutzt, mit höherem Wissen. Der Besitzer dieser Macht ist Gott, der Herr der Welten.
Wenn wir die Lebewesen betrachten, sehen wir, wie geschickt sie die Sprache der Farben auf verschiedenen Gebieten einsetzen.

Gott erschafft alle Farbe auf Erden. Der Himmel, die Berge, Früchte, Schmetterlinge, Äpfel, Orangen, Papageien, Fasanen, Weintrauben, Bäume, alles, was Sie in ihrer Umgebung sehen, ist von besonderer Farbe, denn Gott will es so. Gott erwähnt diese Tatsache in einem Vers wie folgt:
(Es gibt) auch Menschen, Tiere und Vieh von unterschiedlicher Farbe. Aber nur die Wissenden unter Seinen Dienern fürchten Gott. Gott ist fürwahr mächtig, verzeihend. (Sure 35:28 – al-Fatir)
Tarnung

Ein Grashüpfer, der die Farbe der Rinde des Baumes auf der er sitzt, angenommen hat. Die Tarnung des Grashüpfers ist so perfekt, dass sogar die Muster der Flechten auf ihm zu sehen sind. Dies ist eine perfekte Schöpfung Gottes.
Tarnung ist eine der wirksamsten Verteidigungstaktiken, die Tiere verwenden. Sich tarnende Tiere befinden sich aufgrund ihrer Körperstrukturen, die in großartiger Harmonie mit ihrem Lebensraum geschaffen sind, unter einem besonderen Schutz. Die Körper dieser Tiere sind so harmonisch in ihre Umgebung eingefügt, dass es fast unmöglich ist festzustellen, ob sie Pflanzen oder Tiere sind.
Die Lebewesen, die ihre Farben gemäß ihrer Umgebung anpassen, haben schon immer die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf sich gezogen. Die Forschung konzentriert sich darauf, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie ein Lebewesen genauso aussehen kann wie ein Geschöpf, das eine komplett andere Struktur hat.
Haben Sie zum Beispiel jemals darüber nachgedacht, wie ein Frosch, den Sie, während sie im Garten umher gegangen sind, für ein Blatt hielten und erst im letzten Moment vermeiden konnten, auf ihn zu treten, dazu gekommen ist, diese Muster und Farben zu besitzen? Tarnung ist ein sehr wichtiger Verteidigungsmechanismus für einen Frosch. Der Frosch, verbirgt sich vor seinen Feinden, da er durch seine Tarnung unbemerkt bleibt.
Während eine Spinne auf einer rosa Blume die verschiedenen Rosatöne der Blume annehmen kann, ist es einer anderen Spinne derselben Art möglich, sich der Farbe einer anderen Blume, zum Beispiel gelb, anzupassen, wenn sie auf diese hinauf krabbelt.
Während jemand einen Zweig anschaut und denkt, dass sich nichts auf ihm befindet, kann plötzlich ein Schmetterling von ihm wegfliegen. Dieser Schmetterling, der vor einer Sekunde genau wie ein vertrocknetes Blatt des Zweiges im Herbst aussah, ist ein perfektes Beispiel für das Wunder der Tarnung.
Die Ähnlichkeit von Lebewesen mit Objekten, auf denen sie sich befinden, verhindert, dass ihre Feinde sie bemerken. Es ist offensichtlich, dass diese sich tarnenden Geschöpfe nicht auf ihre eigene Initiative hin wie Blätter, Zweige oder Blumen aussehen. Darüber hinaus sind sie sich nicht einmal bewusst, dass sie durch diese Ähnlichkeit geschützt werden. Nichtsdestotrotz verwenden sie ihre Tarnung sehr geschickt. Ein Insekt, das die gleiche Farbe wie eine Blume hat, eine Schlange, die sich starr hält wie der Ast eines Baumes, ein Frosch, der die Farbe von nassem Boden annimmt, kurz, alle sich tarnenden Geschöpfe sind Beweise, die zeigen, dass die Tarnung eine besonders erschaffene Verteidigungstechnik ist.
Kein Lebewesen kann eine solche Aufgabe selbst leisten. Es ist Gott, der Allwissende und Weise, Der den Lebewesen die Fähigkeit verleiht, sich zu tarnen und den chemischen Prozess in sie einpflanzt, durch den sie ihre Farbveränderung ausführen.
Ihn preisen die sieben Himmel und die Erde und wer immer darin ist. Nichts, das Ihn nicht lobpreist! Doch versteht ihr ihre Lobpreisung nicht. Siehe, Er ist nachsichtig und verzeihend. (Sure 17:44 – al-Isra’)

Die Spezies Misumena varia der Krabbenspinnen, die man links sieht, kann je nachdem, auf welcher Blume sie landet, verschiedene Farben von gelb bis weiß annehmen.17 Die Spinnenart, die man oben sieht, hört erst dann auf sich zu bewegen, wenn die Farbe und die Gestaltung der Pflanze bestmöglichst geeignet sind, sie zu verstecken.18

Auf dem Foto links sind zwei Myriapoden, die eine fast identische Färbung wie die Pflanze haben, auf der sie leben. Auf diese Weise werden sie vor ihren Feinden geschützt.20
Einige Insektenarten schützen sich durch Gruppentarnung vor ihren Feinden. Phiatids, eine Spezies der tropischen Hemiptera, die man in Madagaskar findet, hat zum Beispiel volle und brilliant farbige Flügel. Wenn sie wie auf diesem Foto auf einem Zweig sitzen, gleichen sie einer Infloreszenz.19 Dies täuscht den Jäger, der nach Insekten Ausschau hält.
Der Gepard ist nicht leichter vom hohen Gras zu unterscheiden, denn hunderte von kleinen Punkten lösen die Linien auf dem Körper des Tieres auf. Das helle Sonnenlicht betont die schwarzen Punkte des Gepards, was den „gebrochenen“ Effekt der Körperkonturen erhöht.21
Im trockenen Gras der Savanne ist eine jagende Löwin fast unsichtbar, da die Farben der Löwin dazu tendieren, mit der Umgebung zu verschmelzen.

Tarnung beschränkt sich nicht nur auf der Oberfläche der Haut. Die Muskeln einiger Froscharten, die in den tropischen Wäldern Südamerikas leben, sind farbig. Das Blut enthält Sauerstoff befördernde Zellen. Deshalb finden zur Tarnung notwendige Veränderungen nicht nur an der Hautoberfläche, sondern auch im Körper statt.22
Auf dem Bild links ist ein Frosch, der seine Farbe nach den Wetterbedingungen verändert.
Tote Zweige und Blätter werden dunkel, wenn sie nass sind. Auf gleiche Weise verändern auch Frösche und Kröten bei nassem Wetter ihre Farbe, sie werden dunkler. Diese Veränderung stellt sicher, dass sie zwischen den Zweigen und Blättern gut getarnt bleiben.23 Es ist nicht unmöglich, dass diese erstaunliche Harmonie Zufall ist.
Ein kleiner, laubartig aussehender Frosch verschmilzt mit dem Untergrund eines Waldes in Malaysia. Der Frosch ist am besten getarnt, wenn er von oben gesehen wird – das ist der Winkel, aus dem der Feind ihn am wahrscheinlichsten sieht.24 Auf dem Bild rechts ist ein Frosch einer anderen Spezies, der als Teil des Baums erscheint. Es ist äusserst schwierig, diese beiden Kreaturen von der Umgebung zu unterscheiden.
Bei Tag oder während der Stunden, wenn die Feinde am aktivsten sind, bleiben die meisten mimetischen Tiere bewegungslos. Selbst die kleinste Bewegung könnte ihren Aufenthaltsort verraten. Der sensorische Apparat der Feinde ist extrem sensibel für Bewegungen. Zum Beispiel ist dieser brasilianische Grashüpfer nicht von den Grashalmen zu unterscheiden, auf denen er landet.25
Die Muster des Grashüpfers unten sind denen eines parasitären Pilzes auf Blättern sehr ähnlich. Da seine langen Beine die Anwesenheit des Grashüpfers verraten könnten, sind sie, wie man bei diesem Grashüpfer hier sehen kann, zusätzlich beinahe transparent.26 Sicherlich wählen die Tiere ihre Tarnungen, die so perfekt sind, dass sie nicht einmal die trockenen und faltigen Teile eines Blattes auslassen nicht bewusst aus. Gott, Der alles perfekt erschafft, erschuf die Grashüpfer.
Auf den Fotos sieht man Grashüpfer, die Blätter nachahmen. Wie man auf den Fotos sieht, haben diese Grashüpfer, wie die allgemeinen Strukturen der Blätter auch, eine zentrale Ader und zwei symmetrische Hälften.
Auf dem oberen linken Foto ist eine Fangheuschrecke, die zwischen den rosa Blumen fast unsichtbar ist. Im Gegensatz zur Mehrheit der Fangheuschrecken, deren Körper ein langes, schmales erstes Segment hat, hat dieses Segment bei der costaricanischen Spezies (das große Foto) ein anderes Aussehen, das den Blättern, auf denen diese Fangheuschrecke lebt, ähnelt.
Rechts ist eine Gespenstheuschrecke dargestellt. Gespenstheuschrecken tarnen sich, um ihren Feinden zu entkommen. Mimetische Fähigkeit jedoch ist nicht auf die ausgewachsenen Insekten der Myriapode beschränkt; auch die Eier sind getarnt. Auf dem Boden sehen sie fast wie Gemüsesamen aus. 27 Kein Lebewesen kann selbstständig Farben in seinem Körper erzeugen, die seiner Umgebung entsprechen oder seine Gestalt der einer anderen Spezies anpassen. Gott, der Schöpfer, hat allen sich tarnenden Geschöpfen diese Eigenschaften gegeben.

Der australische Gecko lebt gewöhnlich in der Nähe von Bäumen und ähnelt deren Rinde sehr. Er zeigt selten seinen fahlen Unterleib. Selbst die Augen dieser Eidechse sind gut getarnt. (Links) Im Fall dieses Leopardengeckos aus Pakistan imitiert nur die obere Körperhälfte den Untergrund, auf dem er entdeckt werden könnte. Der Unterleib ist fast weiß, denn das kleine Reptil ist immer darauf bedacht, diesen besonderen Teil seines Körpers nicht zu enthüllen.28

Tarnungstechniken von Reptilien



(Links) Im Fall dieses Leopardengeckos aus Pakistan imitiert nur die obere Körperhälfte den Untergrund, auf dem er entdeckt werden könnte. Der Unterleib ist fast weiß, denn das kleine Reptil ist immer darauf bedacht, diesen besonderen Teil seines Körpers nicht zu enthüllen.29.
Was tut ein Reptil, um sich gegen Raubtiere der Wildnis zu schützen? Die einfachste Weise für diese sich nur langsam bewegenden Geschöpfe ist sicherlich, sich zu verbergen. Die beste Methode sich zu verbergen ist die Anpassung seines Körpers an seine Umgebung. Farben und Muster dienen vielen Tiere so als Lebensretter. Zum Beispiel ist es fast unmöglich, eine Nashornviper zu erkennen, eine tropische Schlangenart in den Regenwäldern von Afrika. Ihre Hautist mit blauen, roten, gelben, schwarzen und weißen geometrischen Mustern bedeckt. Diese Farben und Muster der Schlange entsprechen vollständig dem Erscheinungsbild der Umgebung, in der sie lebt. Wie sind diese Farben, die so gut mit der Umgebung harmonieren, entstanden? Kann es sein, dass dies durch Zufall passiert ist oder dass das Reptil selbst dies vollbracht hat?
Das ist sicher unmöglich. Kein Reptil kann seine Umgebung analysieren, dann entscheiden, welche Veränderungen es an sich selbst benötigt und schließlich passende Farben und Muster auswählen. Weiterhin ist es völlig unlogisch und unvernünftig zu behaupten, dass es ein System in seinem Körper eingerichtet haben kann, um die chemischen Reaktionen auszuführen, die für eine solche Veränderung notwendig sind.
Selbst der Mensch, das einzige Lebewesen auf Erden, das mit einem Verstand ausgestattet ist, kann nicht die Farbe irgendeines Teils seines Körpers verändern. Es gibt nur eine einzige Erklärung für die perfekte Ähnlichkeit der Farben des Reptils mit den Farben seiner Umgebung. Ein unendlich überlegener Besitzer von Weisheit hat dieses Lebewesen erschaffen. Dieses Design ist von Gott, dem Allmächtigen. Gott kennt am besten die Notwendigkeiten jedes Lebewesens.
Es ist fast unmöglich, diese Schlange, die den tropischen Regenwald von Costa Rica bewohnt, von den Bäumen, auf denen sie lebt, zu unterscheiden.
Der australische Gecko lebt gewöhnlich in der Nähe von Bäumen und ähnelt deren Rinde sehr. Er zeigt selten seinen fahlen Unterleib. Selbst die Augen dieser Eidechse sind gut getarnt.
Der berühmteste Tarnkünstler:
Das Chamäleon
Haben Sie jemals ein Chamäleon gesehen? Es verändert seine Farbe entsprechend seiner Umgebung. Das ist tatsächlich sehenswert. Die außergewöhnliche Geschicklichkeit des Chamäleons erstaunt jeden. Obwohl auch viele andere Reptilienarten die Fähigkeit haben, ihre Farben zu verändern, ist keines in der Lage, es so schnell zu tun wie das Chamäleon.
Es verwendet rote und gelbe Farbträger, blaue und weiße Reflexionsschichten und - am wichtigsten - Chromatophoren, Hautzellen, die auf Veränderungen von Wärme, Licht und Stimmung des Tieres reagieren.29 Wenn Sie ein Chamäleon in eine gelbe Umgebung setzten, könnten Sie beobachten, wie sich die Farbe seines Körpers sofort in gelb verwandelt. Darüber hinaus passen sich Chamäleons nicht nur an eine einzige Farbe an, sondern auch an einen mehrfarbigen Untergrund. Das Geheimnis, dies zu erreichen, sind die Farbzellen, die sich unter der Haut dieses Meisters der Tarnung befinden, die sich vergrößern und schnell ihre Position ändern können, um sich der Umgebung anzupassen. Könnte ein Chamäleon selbst eine solche perfekte Anpassung vornehmen? Wie „verschmelzen“ diese Geschöpfe so vollständig mit der Umgebung, während sogar der geschickteste menschliche Künstler stundenlang arbeiten muss, um das Äquivalent zu einer einzigen natürlichen Farbe zu erhalten?
Es wäre sicherlich unvernünftig, zu behaupten, dass ein Chamäleon solch einen Akt aus seinem eigenen Willen leisten könne. Es ist für ein Reptil weder möglich, die Erscheinung seines Körpers zu bestimmen, noch ein System in seinen Körper zu pflanzen, das seine Erscheinung ändert. Es wäre genauso unsinnig, zu behaupten, dass dieses Geschöpf Kontrolle über alle Zellen und Atome seines Körpers habe, dass es in der Lage sei, welche Veränderungen auch immer an ihnen vorzunehmen und die benötigten Pigmente zu bilden. Eine außergewöhnliche Fähigkeit kann nicht durch Zufall entstanden sein. Kein Mechanismus in der Natur kann solch eine perfekt ausgebildete Fähigkeit entstehen lassen und sie dem Wesen zur Verfügung stellen, das sie braucht. Genau wie alle anderen Lebewesen auf Erden hat Gott auch das Chamäleon erschaffen. Gott zeigt uns mit diesen Beispielen die Einzigartigkeit Seiner Schöpfungskunst. Gott ist der Allmächtige, der Weise.
Was in den Himmeln und was auf Erden ist, preist Gott. Und Er ist der Erhabene, der Weise. Sein ist das Reich der Himmel und der Erde. Er gibt Leben und läßt sterben. Und Er hat Macht über alle Dinge. (Sure 57:1-2 – al-Hadid)
Chamäleons gehören zu den sich am besten tarnenden Tieren. Wie man auf dem Foto oben sehen kann, hinterlässt der kühle Schatten eines Farns einen vorübergehenden „Abdruck“ auf der warmen Haut des Chamäleons. Der Tintenfisch kann seine Farben ebenfalls schnell verändern. Manchmal scheint es, als ob Farbwellen über seinen Körper pulsieren. Viele verschiedene Dinge führen zu diesen Veränderungen – Zorn, die Aussicht auf Nahrung, Angst und die Farbe des Hintergrunds.
30 Gott hat diese Geschöpfe mit den Eigenschaften erschaffen, die ihnen am besten helfen werden, sich im Meer zu schützen. Gott ist der Allumfassende, der Allwissende.
Diese Schneehühner sind Beispiele dafür, wie sich die Tarnung je nach Jahreszeit ändern kann.
Farbe verändert sich gemäß der Umgebung
Die beschriebenen Geschöpfe setzen ihre Körperfarbe nicht nur dazu ein, um sich vor Feinden zu schützen. Manche Tiere schützen sich auch durch Enzyme, die ihrer Körperbehaarung die Farbe geben, vor Kälte und Hitze. Bei Tieren, die in kalten Regionen leben, sind die Haare, die die kälteempfindlichsten Teile des Körpers - Zehen-, Ohren- und Nasenspitzen - bedecken, dunkelfarben. Dunkle Haare bieten mehr Wärmeenergie für die Tiere und helfen ihnen somit, sich leichter zu erwärmen, genauso wie Menschen, die versuchen, besser von der Sonne zu profitieren, indem sie im Winter dunkle Kleidung tragen. Farbveränderungen sind bei Landtieren an der Tagesordnung. Zum Beispiel wird das Fell der im Norden lebenden Füchse im Sommer weiß, denn ihre Körpertemperatur ist hoch. Im Winter jedoch, wenn es kälter wird, fällt ihre Körpertemperatur und eine geeignetere Umgebung für die Arbeit der Enzyme wird gewährleistet. Aus diesem Grund wird das Fell der im Norden lebenden Füchse im Winter dunkel. Kaninchen, Füchse, Wiesel und Iltisse, die in den nördlichen Breiten leben, werden im Sommer braun und im Winter weiß.
Auch manche Vögel sind in den Wintermonaten völlig weiß, nehmen aber im Frühling ein neues, zur Farbe des Bodens und der Vegetation passendes Aussehen an.
Warnende Farben
Lebewesen machen für ganz verschiedene Zwecke von Farben Gebrauch. Sie als Warnsignal zu verwenden ist einer dieser Zwecke. In den folgenden Seiten geben wir einige Beispiele von diesem.

Einer der bedrohlichsten Frösche ist der Giftpfeilfrosch. Diese kleine Amphibie der Gattung der Dendrobates hat das Gift Batrachotoxin in ihrer Haut, das von manchen für das stärkste im Tierreich bekannte Gift gehalten wird. Die Namensgebung des Frosches ist auf amazonische Indianerstämme zurückzuführen. Sein Gift ist so tödlich, dass die Indianer die Spitzen ihrer zur Jagd benutzten Pfeile hineintauchen. Die Farbe des Tieres hilft anderen Tieren zu erkennen, dass es giftig ist.31
Sinanceidea ist eine Fischart mit relativ kleinen und kompakten Körpern. Sie haben keine Schuppen, stattdessen ist ihre Haut mit warzenartigen Auswüchsen bedeckt, die den Fisch perfekt tarnen, wenn er auf dem Meeresboden ruht und auf sein Opfer wartet. Diese Auswüchse lösen die Kontur des Körpers auf, der somit den umgebenden Felsen ähnlich wird. Oft tarnen sich diese Fische zusätzlich, indem sie sich im Sand vergraben.32
IIn Südamerika gibt es viele Schlangen, giftige und ungiftige, die die gleichen lebhaften Farben haben. Sie sind mit gelben, roten und schwarzen Ringen bedeckt. Sie alle werden Korallenschlangen genannt. Der Biss der echten Korallenschlange ist jedoch tödlich. Andere Schlangen gleichen Aussehens, die „falschen Korallenschlangen“ imitieren nur ihre giftigen „Kollegen“. Die Anordnung der farbigen Bänder unterscheidet sie voneinander. Die falschen Korallenschlagen profitieren von dieser Ähnlichkeit und sind vor ihren Feinden geschützt.33
Eine Papilionida dehnt ihr rotes, antennenartiges Osmeterium (oben) aus, ein Organ, das die Schmetterlingsraupen ausfahren, wenn sie hören, dass sich ein potntieller Feind nähert. Die Bewegung dieser leuchtend bunten Verlängerung ängstigt kleine Vögel.34

Die Flugoridae ist eine Spezies, der oft leuchtend bunten, großen Homoptera, die in den Tropen lebt. Ihre Köpfe dehnen sich in Form eines Horns aus. Die Spezies der Fulgoridae links hat eine hörnerähnliche Geschwulst auf ihrem Kopf, die den offenen Mund (komplett mit Zähnen) eines Krokodils imitiert. Man glaubt, dass die Funktion dieser hörnerähnlichen Ausdehnungen auch einen Zusammenhang mit dem Paarungsritual hat. Die Tarnung der Fulgoridae auf dem Bild unten gleicht der Rinde eines Baumes. Wenn sie gestört wird, öffnet sie ihre Flügel, um zwei große „Augen“ zu enthüllen. Dies überrascht ihre Feinde und veranlasst sie zur Flucht.35Manche Tiere nutzen verschiedenfarbene Haare an bestimmten Stellen ihres Körpers als Warnsignal. Wenn beispielsweise Gabelböcke Gefahr wahrnehmen, senden sie sich gegenseitig mit ihrem Gesäß Warnsignale. Jedes Hinterteil trägt eine Stelle mit weißen Haaren, unterlegt mit einer Muskelscheibe. Bei Gefahr zieht sich der Muskel zusammen, so dass sich die langen Haare zu einer gewaltigen Rosette ausbreiten, die das Licht besonders gut reflektiert. Wenn sich der Muskel entspannt, zieht sich die Scheibe sofort zusammen. So werden leuchtend weiße „Blitze“ erzeugt, die für andere Gabelböcke sichtbar sind, selbst wenn sie sich kilometerweit entfernt befinden.36

 
 
Ein männlicher Fregattenvogel auf den Galapagosinseln bläst den scharlachroten Beutel unter seinem Schnabel auf, um ein Weibchen anzulocken. Die Männchen kommen oft in Gruppen auf den Mangrovenbäumen zusammen, auf denen sie später ihre Nester bauen werden,so dass die Weibchen, die darüber fliegen, ihre Partner wählen können. Die scharlachrote Farbe des Schnabels bildet einen scharfen Kontrast zu den schwarzen Federn am Oberkörper des Vogels, der einen metallischen Glanz hat.37

Siehe, in der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Wechsel der Nacht und des Tages und in den Schiffen, welche das Meer durcheilen mit dem, was den Menschen nützt, und in dem was Gott vom Himmel an Wasser niedersendet, womit er die Erde nach ihrem Tode belebt, und was Er an allerlei Getier auf ihr verbreitet, und in dem Wechsel der Winde und der Wolken, die dem Himmel und der Erde dienen - wahrlich, in all dem sind Zeichen für Leute von Verstand! (Sure 2:164 – al-Baqara)
 
DIE MENSCHEN KÖNNEN NUR MIT DER LIEBE ZU ALLAH BEHAGLICHKEIT FINDEN
KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

DER PROPHET JOSEPH

WUNDER DES GEHIRNS: RIECHEN UND SCHMECKEN

DIE LÖSUNG ALLER PROBLEME: DIE WERTE DES QURAN

BIOMIMETRIE: TECHNOLOGIE IMITIERT NATUR

DER ISLAM: DAS LICHT, DAS DIE WELT ERLEUCHTET

DAS GEHEIMNIS DER PRÜFUNG

DIE BLUTIGE GESCHICHTE DES FASCHISMUS TEIL I

DER PROPHET MOSES (A.S) UND DIE BUNDESLADE

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Die Mehrheit der Menschen benutzt ihre Denkfähigkeit nicht so, wie sie es könnte. Der Zweck dieses Dokumentarfilms ist es, die Menschen aufzufordern, so zu denken, wie es angemessen wäre, und sie bei Ihren Bemühungen dabei zu unterstützen.

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Einigkeit… Solidarität… Selbstlosigkeit… Aufopferung … Jeder möchte diese Attribute besitzen… Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit Sozialverhalten. Doch die Stars dieses Films sind keine Menschen...

ALTRUISMUS IN DER NATUR

In diesem Film werden Sie ein wunderbares, von Allah in den Lebewesen hervorgerufenes Gefühl mütterlicher Liebe und der Selbstaufopferung sehen, das Mütter für ihren Nachwuchs hegen, und Sie werden Zeuge eines der größten Beweise der Schöpfung in der Welt werden...